Artenschutz für Honigbienen

Honigbienen leben seit 45 Millionen Jahren auf diesem Planeten und leisten einen wertvollen Beitrag für die Ökosysteme. Im Laufe ihrer Evolution haben sie sich perfekt an das Leben in den Wäldern angepasst und zu hochsozialen Lebewesen entwickelt.

 

Vor etwa 12000 Jahren hat der Mensch die Honigbiene und ihren Nutzen für sich entdeckt. Bereits vor 7000 Jahren wurden die ersten Bienenvölker von Menschen gehalten. Der Großteil der Honigbienen lebte dabei immer tief verborgen in den Wäldern.

 

Doch im letzten Jahrhundert hat, wie in vielen Bereichen, auch in der Bienenhaltung ein Wandel eingesetzt, der die Honigbienen zum dritt wichtigsten Nutztier (insbesondere durch die Bestäubungsleistung), auch in Deutschland gemacht hat. Diese Entwicklung dient dem Vorteil des Menschen, der immer mehr Erträge wie

  • Honig (Wintervorrat der Bienen),
  • Wachs (Nest der Bienen),
  • Pollen (Nahrung der Bienen),
  • Gelée Royale (Nahrung der Bienenkönigin),
  • Propolis (äußeres Immunsystem der Bienen) und sogar die
  • Bienenstockluft (Nestduftwärmebindung) erntet.

Die Honigbienen waren bald nur noch in den Beuten der Imker zu finden. Lange galten die wildlebenden Honigbienen bei uns als ausgestorben, dies konnte aber in einer Studie widerlegt werden. Derzeit wird der Umfang der wildlebenden Kolonien erforscht.

Auch bei den wildlebenden Honigbienen, sowie den schwärmenden Bienenvölkern der Imker, sind Nektarknappheit und fehlende Behausungen in der Landschaft ein großes Problem.

SchifferTree Baumhöhle Honigbiene Artenschutz
Bienenforscher Torben Schiffer (links) übergibt den ScienceTree für den Lehrpfad
Schaustand auf dem Imkerhof mit verschiedenen Bienenbehausungen
Schaustand auf dem Imkerhof mit verschiedenen Bienenbehausungen

Bienenforscher Torben Schiffer  aus Hamburg, hat die natürlichen Lebensräume der Honigbienen (Baumhöhlen) erforscht und klärt über die Folgen der aktuellen Haltungsformen der Imkerei auf. Um den Bienen in der Natur wieder Wohnraum zu bieten, hat er auf Grundlage seiner Forschungsdaten den Schiffer Tree, eine Baumhöhlennachbildung, entwickelt. Diese ist von der Beschaffenheit einer natürlichen Baumhöhle sehr ähnlich und bietet Nistmöglichkeit für viele bedrohte Höhlenbewohner (Hornissen, Fledermäuse, Vögel,...,). Die Honigbiene hingegen, steht weder unter Schutz, noch ist ihre Nutzung und das Abführen von Nektar aus der Natur reguliert.

Der Nektar landet als Honig auf unseren Tischen und fehlt oft den Wildbienen (Nahrungskonkurrenz). Auch in diesem Bereich, der Wirkung der imkerlich gehaltenen Honigbienen auf die Wildbienen, wird derzeit geforscht.

Gemeinsam mit dem Verein zur Rettung der Honigbienen BeeNature Save the Bees, bringen wir dir den derzeitigen Stand der Forschung in unseren Lehrpfad näher. 

 

Darüber hinaus sammelt Torben Schiffer, in einer Messreihe an verschiedenen Baumhöhlensimulationen auf dem Natur- und Imkerhof ZINGST, wichtige Daten für seine Forschung. Mehr Informationen über den Artenschutz für Honigbienen und die Probleme durch die Imkerei findest du hier

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Beenature Project
Alles rund um den Verein und die Basics des Artenschutzes für Honigbienen
Beekeeping Revolution
Gemeinsam die wildlebenden Bienen entdecken und schützen
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Verkaufszeiten

Honig aus der Ernte 2021 im Hofverkauf

Juli - Oktober

auf dem Imkerhof 

Mo-Fr 10-16 Uhr

 

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Adressen

Natur- und Imkerhof ZINGST

Landstraße 3

18374 Zingst

Tel. 0172/ 85 33 831

info@natur-imkerhof-zingst.de

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